Die Liste wird länger statt kürzer, das Telefon klingelt, der Kopf kommt nicht zur Ruhe. Irgendwann denkt man nur noch: Es ist alles zu viel.
Das ist kein Versagen, sondern ein Signal. Ich kenne es gut. Ich dachte lange, ich schaffe alles, wenn ich mich nur genug anstrenge. Heute weiss ich: Man muss nicht warten, bis gar nichts mehr geht.
Was Sie heute tun können
Setzen Sie sich fünf Minuten hin, ohne Handy, und atmen Sie ruhig. Dann schreiben Sie alles auf, was Sie belastet. Was auf dem Papier steht, muss der Kopf nicht mehr festhalten.
Gehen Sie die Liste durch: Muss das diese Woche sein? Muss ich das selbst machen? Meistens kann mehr warten, als man denkt.
Sagen Sie einmal Nein. Und vergessen Sie das Einfache nicht: essen, trinken, an die frische Luft, früh ins Bett.
Was nicht hilft: noch mehr arbeiten oder sich mit Alkohol oder dem Bildschirm betäuben. Ich habe es versucht.
Halten Schlafprobleme oder Erschöpfung länger an, gehen Sie bitte zur Hausärztin oder zum Hausarzt. Mehr dazu in Burnout: Wann ist es Zeit, Hilfe zu holen?
Wenn Sie mögen, sortieren wir gemeinsam, was Sie belastet. Schreiben Sie mir einfach.
Wenn Sie nicht mehr weiterwissen: Dargebotene Hand 143, rund um die Uhr.
