«Eigentlich sollte ich das doch selbst schaffen.» Das sagen viele, die seit Monaten auf Reserve laufen. Ich habe das auch gedacht und die Warnzeichen zu lange übersehen, bis mein Körper mich gestoppt hat.
Ein Burnout kommt schleichend. Man gewöhnt sich an die Erschöpfung und hält sie für normal.
Warnzeichen
- Sie sind auch nach den Ferien nicht erholt.
- Sie schlafen schlecht oder erwachen mitten in der Nacht.
- Was Ihnen wichtig war, ist Ihnen egal geworden.
- Sie vergessen Dinge und sind schnell gereizt.
- Der Körper meldet sich mit Kopfweh, Rücken- oder Magenproblemen.
Bleiben mehrere Zeichen über Wochen, ist es Zeit für Hilfe. Früher, als die meisten denken.
Der erste Weg führt zur Hausärztin oder zum Hausarzt. Dort werden körperliche Ursachen abgeklärt. Reden Sie ausserdem mit jemandem und gönnen Sie sich kleine Pausen.
Hilfe holen ist keine Schwäche. Ich dachte lange, ich müsse alles allein tragen. Das war ein Irrtum.
Ein Gespräch bei mir ersetzt keinen Arzt, kann aber helfen, Ordnung in die Gedanken zu bringen. Melden Sie sich gerne.
Wenn Sie an Suizid denken oder nicht mehr weiterwissen: Dargebotene Hand 143, rund um die Uhr. Notfall 144.
