«Dafür bin ich doch zu alt.» Diesen Satz höre ich oft, wenn jemand mit 50 beruflich neu anfangen muss oder möchte.

Einfach ist es nicht. Bewerbungen bleiben ohne Antwort, man vergleicht sich mit Jüngeren, und man hat Verpflichtungen. Diese Angst darf da sein.

Aber Sie fangen nicht bei null an. Sie haben Krisen überstanden, kennen Menschen und wissen, was Ihnen wichtig ist. Viele Betriebe schätzen genau das. Oft sieht man diese Stärken nach einer Kündigung nur selbst nicht mehr.

Womit Sie anfangen können

Schreiben Sie auf, was Ihnen im Beruf Freude gemacht hat und was Kraft gekostet hat. Fragen Sie nicht nur «Was war ich?», sondern «Was kann ich?». Probieren Sie etwas aus, etwa einen Schnuppertag. Und erzählen Sie im Bekanntenkreis, dass Sie offen für Neues sind. In unserer Region läuft vieles über Bekannte.

Haben Sie die Stelle verloren, melden Sie sich früh beim RAV. Mehr dazu in Kündigung erhalten.

Ich habe selbst viele Jahre geführt und musste mich später neu finden. Wenn Sie das mit jemandem durchdenken möchten, schreiben Sie mir.

Wenn Ihnen alles zu viel wird: Dargebotene Hand 143, rund um die Uhr.

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