Der Kündigungsbrief liegt auf dem Tisch. Oder Sie funktionieren seit Monaten, obwohl längst nichts mehr trägt. Hilfe bei einer Lebenskrise beginnt oft mit einem ehrlichen Satz: So kann es nicht bleiben.

Eine Krise heisst nicht, dass Sie versagt haben. Sie kommt nach einem Jobverlust, einer Trennung, einer falschen Entscheidung, oder einfach, weil die Kraft über lange Zeit weniger wurde.

Nicht alles auf einmal

In der Krise will man sofort alles lösen. Das klappt selten. Der erste Schritt darf klein sein: jemandem sagen, dass es Ihnen nicht gut geht. Die Briefe öffnen, die seit Wochen liegen. Für heute nur eine Aufgabe erledigen.

Fragen Sie sich: Was muss in den nächsten Tagen passieren, und was hat Zeit? Das nimmt dem Durcheinander etwas Macht.

Sie müssen nicht beweisen, dass Ihre Krise schlimm genug ist für ein Gespräch. Und Sie müssen Ihre Geschichte nicht schön erzählen können.

Ich kenne Krisen aus dem eigenen Leben. Darüber schreibe ich in Neuanfang nach einer Lebenskrise. Wenn Sie reden möchten, schreiben Sie mir. Sie geben, was Sie können.

Bei Sucht, Gewalt oder starker Niedergeschlagenheit braucht es Fachleute. Das sage ich offen.

Bei akuter Gefahr: Notruf 144 oder Dargebotene Hand 143, rund um die Uhr.

error: Dieser Inhalt ist geschützt.
Schreib mir auf WhatsAppnur Nachrichten, keine Anrufe